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Zeichen in QGIS verwenden

QGIS ist ein freies Geoinformationssystem. Wenn ihr damit Lagekarten baut, könnt ihr die Zeichen dieses Katalogs als Symbole für Punktebenen verwenden: ein Punkt in eurer Ebene wird zum Zeichen auf der Karte, in einer Größe, die ihr in Millimetern festlegt — auf dem Bildschirm wie im Druck.

Der Einstieg braucht einmalig eine Datei, die es hier nicht zum Herunterladen gibt. Warum, steht im nächsten Absatz. Das Einlesen in QGIS danach kannst du allein erledigen.

Eine Datei mit der Endung .xml, die eine QGIS-Symbolbibliothek enthält. Sie enthält genau die Zeichen, die beim Erzeugen hineingegeben wurden — mit dem Beispiel im Entwicklerabschnitt sind das alle zusammengesetzten Zeichen des Katalogs. Sag also dazu, welche Zeichen du brauchst, wenn es nicht alle sein sollen. Begleitdateien braucht die Datei nicht: jedes Zeichen steckt als Zeichnung in ihr selbst.

Diese Datei entsteht nicht auf dieser Website, sondern muss von jemandem erzeugt werden, der das Projekt bauen kann — es gibt dafür bisher kein fertiges Kommando, sondern nur ein paar Zeilen Programm. Sag dieser Person:

„Bitte erzeuge mir eine QGIS-Stilbibliothek aus dem Einsatzzeichen-Katalog. Die Anleitung dafür steht auf der Website unter Anleitungen → Zeichen in QGIS verwenden, im Abschnitt für Entwicklerinnen und Entwickler. Ich brauche eine Markergröße von (z. B. 10) Millimetern.“

Die Millimeterangabe ist das Einzige, was du vorher entscheiden musst — sie bestimmt, wie groß die Zeichen auf der Karte und im Ausdruck stehen. 10 Millimeter sind der Vorgabewert und für die meisten Lagekarten ein guter Anfang; ändern lässt sich die Größe in QGIS später auch noch.

  1. Leg die .xml-Datei irgendwo ab, wo du sie wiederfindest.

  2. Öffne in QGIS Einstellungen → Stilverwaltung.

  3. Wähle dort Importieren/Exportieren → Objekte importieren.

  4. Als Quelle die abgelegte .xml-Datei wählen, dann die Symbole auswählen, die du übernehmen willst, und den Import bestätigen.

  5. Die Zeichen stehen jetzt als Marker-Symbole in deiner Symbolbibliothek — mit dem Namen, den die Datei mitbringt, in der Regel Fundstelle und Bezeichnung des Zeichens.

  6. Wähle eine Punktebene aus, öffne ihre Eigenschaften unter Symbolisierung und weise als Symbol eines der importierten Zeichen zu.

  7. Die Größe steht in Millimetern und lässt sich dort weiter anpassen. Weil die Einheit Millimeter ist und nicht Bildpunkte, bleibt die Größe im Druck genau die, die du einstellst.

Die Farben lassen sich nicht umstellen — mit Absicht

QGIS kann bei manchen Symbolen die Farbe je Ebene ändern. Bei diesen Zeichen geht das nicht: die Farben tragen eine Bedeutung. Blau heißt THW, nicht „eine Farbe, die zur Karte passt“. Wer eine andere Darstellung braucht — etwa Schwarz-Weiß für den Druck —, lässt sich eine zweite Datei mit dem entsprechenden Farbprofil erzeugen; die Person, die die erste gebaut hat, ändert dafür ein Wort.

Auch in QGIS gilt der Prüfstand

Ein importiertes Zeichen sieht fertig aus. Welchen Prüfstand es trägt, sieht man ihm in QGIS trotzdem nicht an — der Import bringt ihn nicht mit und ändert nichts an ihm. Der Stand jedes Zeichens steht auf seiner Seite; zu finden über Zeichen suchen.

@einsatzzeichen/qgis erzeugt zwei Dinge, beide als reine Zeichenketten — das Schreiben bleibt beim Aufrufer. Ein CLI-Kommando dafür gibt es nicht; pnpm cli kennt nur audit:reference, coverage, review-dossier, verify:repository, export und visual-proof.

Stilbibliothek mit allen zusammengesetzten Zeichen:

import { writeFileSync } from 'node:fs';
import { RECIPES, composeFromCatalog } from '@einsatzzeichen/catalog';
import { qgisSymbolLibrary } from '@einsatzzeichen/qgis';
const entries = Object.entries(RECIPES).map(([section, recipe]) => ({
name: `${section} · ${recipe.title}`,
drawing: composeFromCatalog(recipe.spec, recipe.title),
}));
writeFileSync('einsatzzeichen.xml', qgisSymbolLibrary(entries, { sizeMm: 10 }), 'utf8');

QgisLibraryOptions nimmt theme (etwa PRINT_MONOCHROME_THEME aus @einsatzzeichen/catalog), sizeMm (Vorgabe 10) und idPrefix. Doppelte Namen und eine sizeMm unterhalb der Schreibgenauigkeit werfen — beides ergäbe in QGIS sonst still ein falsches oder unsichtbares Symbol.

Das SVG steht als base64:-Wert im name-Option der Symbolebene, die Datei ist damit ohne Begleitdateien importierbar. Das <Option type="Map">-Format lesen erst QGIS ≥ 3.16; ältere 3.x-Versionen erwarten <prop k="…" v="…"/>.

Alternativ ein SVG-Verzeichnis, das QGIS unter Einstellungen → Optionen → System → SVG-Pfade findet:

import { qgisSvgFiles } from '@einsatzzeichen/qgis';
for (const file of qgisSvgFiles(entries)) {
writeFileSync(join('qgis-svg', file.path), file.content, 'utf8');
}

Bewusst keine param()-Umfärbung: die Farben taktischer Zeichen sind semantisch festgelegt. Abweichende Darstellungen laufen über ein RenderTheme, das die Palette als Ganzes ersetzt. Mehr auf der Paketseite qgis.

Texte und Code dieser Website sind mit KI-Unterstützung entstanden und werden von Menschen geprüft; der fachliche Reviewstatus steht an jedem Zeichen.