Ein Zeichen in ein Dokument setzen oder drucken
Für eine Unterlage, eine Präsentation, ein Merkblatt oder eine Legende brauchst du nur eine Datei und drei Klicks. Wichtig ist vor allem, die richtige Datei zu nehmen — sonst wird das Zeichen im Druck unscharf.
Schritt für Schritt
Abschnitt betitelt „Schritt für Schritt“-
Hol dir das Zeichen als SVG. Wie das geht, steht unter Ein Zeichen herunterladen. Nimm SVG und nicht PNG: SVG bleibt in jeder Größe scharf, auch im Druck.
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Füge die Datei ein:
- Word und PowerPoint: Einfügen → Bilder → Dieses Gerät, dann die
.svg-Datei wählen. Aktuelle Fassungen von Microsoft 365 und Office nehmen SVG direkt an. Meldet dein Word, es kenne das Format nicht, ist es zu alt — dann nimm das PNG. - LibreOffice Writer und Impress: Einfügen → Bild, dann die
.svg-Datei wählen. - Google Docs und Slides nehmen kein SVG an; dort brauchst du das PNG.
- Word und PowerPoint: Einfügen → Bilder → Dieses Gerät, dann die
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Zieh das Zeichen auf die gewünschte Größe — aber immer an einer Ecke, nie an einer Kante. An der Kante gezogen wird das Zeichen verzerrt, und ein verzerrtes taktisches Zeichen ist ein falsches Zeichen.
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Gib die Größe lieber als Zahl ein als mit der Maus. In Word und LibreOffice findest du sie unter den Bildeigenschaften; Breite und Höhe müssen gleich bleiben.
Welche Größe?
Abschnitt betitelt „Welche Größe?“Alle Zeichen dieses Katalogs sind quadratisch und in 32 × 32 Millimetern vermessen — das ist ihre natürliche Größe, gut 3 Zentimeter Kantenlänge. In dieser Größe eingefügt stimmen Strichstärken und Schriftgrößen genau so, wie sie gemessen wurden.
Größer geht ohne Grenze — ein SVG wird nicht unscharf. Nach unten gibt es eine Grenze, und sie hängt am Kürzel in der Fußzone: Zeichen ohne Kürzel bleiben auch klein erkennbar, Zeichen mit Kürzel nicht.
Wie klein genau, ist im Projekt nur für den Bildschirm gemessen, nicht für Papier. Dort wurden
Kürzel wie „HRT“, „FRT“ und „VoIP“ angesehen: bei einer Darstellung mit 16 Bildpunkten
verschwimmen sie zu grauen Flächen, bei 24 sind sie mit Mühe zu erraten, ab 32 sind sie zweifelsfrei
lesbar (packages/core/src/render/text-policy.ts). Auf Papier hängt dieselbe Grenze von Drucker,
Papier und Betrachtungsabstand ab — dafür gibt es hier keine gemessene Zahl, und es wird auch keine
erfunden.
Der belastbare Rat lautet deshalb: druck einen Probebogen. Setz das Zeichen in den Größen, die in Frage kommen, nebeneinander auf eine Seite, druck sie auf dem Gerät und Papier, das ihr wirklich verwendet, und schau sie aus dem Abstand an, aus dem sie später gelesen werden. Das dauert fünf Minuten und ersetzt jede Faustregel.
Schwarz-Weiß-Druck
Abschnitt betitelt „Schwarz-Weiß-Druck“Es gibt eine eigene Farbfassung für den Schwarz-Weiß-Druck. Sie ersetzt die Organisationsfarben durch abgestufte Grauwerte, die sich auch dann noch unterscheiden lassen, wenn keine Farbe mehr da ist — anders als ein einfach entfärbtes Farbbild, bei dem Rot und Grün zum selben Grau werden.
Heute lässt sich diese Fassung nicht direkt von der Zeichenseite herunterladen. Zwei Wege gibt es trotzdem:
- Auf der Seite Belege liegt zu jeder Zeichnung ein Bogen, der sie unten auch in der Schwarz-Weiß-Fassung zeigt. Rechtsklick, „Bild speichern unter …“ — dann hast du den ganzen Bogen als Datei und kannst den unteren Teil ausschneiden.
- Oder du bittest jemanden, der das Projekt bauen kann, um einen Export in dieser Fassung. Das ist ein einziges Kommando; es steht im nächsten Abschnitt.
Keines der 256 Zeichen ist fachlich geprüft. Wenn die Unterlage in Ausbildung oder Einsatzvorbereitung geht, gehört ein Satz dazu, woher die Zeichen stammen und dass ihre fachliche Prüfung aussteht.
Der Wortlaut zur Grundlage steht auf der Seite Grundlage.
Für Entwicklerinnen und Entwickler
Abschnitt betitelt „Für Entwicklerinnen und Entwickler“Ein vollständiger Export in der Druckfassung, eine SVG-Datei je Zeichen:
pnpm cli export --out out/druck --size 128 --theme print-monochrome--theme nimmt reference, accessible-light und print-monochrome
(packages/cli/src/index.ts). Einzeln:
import { PRINT_MONOCHROME_THEME } from '@einsatzzeichen/catalog';import { renderSvg } from '@einsatzzeichen/core';
const svg = renderSvg(drawing, { theme: PRINT_MONOCHROME_THEME });Ohne size trägt das SVG keine width/height, sondern nur seine viewBox — richtig für alles,
was selbst skaliert (Satzprogramm, QGIS, CSS). Die viewBox steht dabei in SVG-Einheiten, nicht in
Millimetern: aus 32 mm werden 90.709. Mit size bekommt das SVG eine feste Pixelbreite.
Die Millimeterregel gilt im ganzen Projekt: alle Längen in der Zwischendarstellung und im Katalog
sind Millimeter, umgerechnet wird erst an der Renderergrenze mit 1 mm = 72 / 25.4 SVG-Einheiten
über mmToUnits/unitsToMm aus @einsatzzeichen/schema. Die viewBox jedes Zeichens ist
32 × 32 mm.
Die Grauwerte der Druckfassung sind nicht frei gewählt, sondern gegeneinander gerechnet: jede
Organisationsfarbe hält zu den übrigen einen Helligkeitsabstand von mehr als 0,045, damit zwei
Organisationen im Ausdruck nicht zum selben Grau werden — der knappste Abstand ist die 0,0483
zwischen rot (#666666) und blau (#767676). Wo ein Zeichen Schrift auf die
Organisationsfarbe setzt, wird zusätzlich dieses Paar gerechnet und geprüft — blau etwa erreicht
4,54:1 gegen weiße und 4,62:1 gegen schwarze Schrift (packages/catalog/src/render-themes.ts).
Geprüft heißt nicht, dass jedes Paar die Schwelle erreicht: welche sie verfehlen, steht unten.
Ein selbst entsättigtes Farb-SVG rechnet dagegen überhaupt nichts nach.
Nicht jedes vorkommende Paar erreicht die Textschwelle von 4,5:1. Der Katalog verschweigt das
nicht, sondern führt die Ausnahmen als Daten mit — pnpm cli coverage gibt sie aus, und ein Test
prüft gegen genau diese Liste statt gegen eine aufgeweichte Schwelle
(packages/catalog/src/contrast-exceptions.ts).
- Weiß auf Orange, Abschnitt E.2.6 (entschieden am 18.08.2026, Projektinhaber)
Betroffen ist die Beschriftung in diesen Zeichen, nicht ihre Form. Sie sind so gebaut, wie die Vorlage sie zeigt; abweichend ist nicht die Umsetzung, sondern die eigene Kontrastschwelle des Katalogs. Wenn es bei euch auf die Lesbarkeit dieser Kürzel im Ausdruck ankommt, druckt genau diese Zeichen probeweise und schaut sie euch an. Die Entscheidung samt der geprüften und verworfenen Alternativen steht beim Zeichen und im Stand der Prüfung.
Texte und Code dieser Website sind mit KI-Unterstützung entstanden und werden von Menschen geprüft; der fachliche Reviewstatus steht an jedem Zeichen.